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Ernährungsmedizinische Erkrankungen 

Die Bedeutung einer richtigen Ernährung für die Gesunderhaltung des menschlichen Körpers ist heute unwiderlegbar. Aber auch im Rahmen von zahlreichen Erkrankungen sind ernährungstherapeutische Maßnahmen ein wesentlicher Bestandteil des Behandlungskonzeptes. Durch gezielte Anpassungen der Ernährungsweise können Beschwerden gelindert, Medikamente reduziert und das persönliche Wohlbefinden gesteigert werden. 

Gewichtsmanagement

Uns ist es wichtig, Sie auf Ihrem Weg zum individuellen Wohlfühlgewicht zu begleiten.  Übergewicht kann viele verschiedene Ursachen haben, genau so unterschiedlich ist auch die Ernährerei der betroffenen Personen. Damit Sie ihr erreichtes Wohlfühlgewicht langfristig halten können, setzen wir auf eine einfühlsame individuelle Vorgangsweise, ohne Radikaldiäten oder starren Verboten.

Schritt für Schritt begleiten wir Sie zum Erfolg. 

Der Anteil der übergewichtigen & adipösen Personen hat in Österreich in den letzten Jahren stark zugenommen. Je länger Übergewicht & Adipositas besteht, desto höher ist das Risiko für Folgeerkrankungen. Wie Diabetes Mellitus (Zuckererkrankung), erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Gicht, Fettleber, Störungen des Bewegungsapparates, etc. 

So können Sie mehr über Ihr aktuelles Gewicht erfahren: 

Anhand der Errechnung des BMI (Body Mass Index) lässt sich das eigene Körpergewicht gut einschätzen. Ab einem Ergebnis von 25 kg/m² fällt man in den Bereich des Übergewichtes, als Adipositas (Fettleibigkeit) definiert man einen BMI ab 30kg/m².  

Zum BMI-Rechner

Ebenso gilt der Taillenumfang als geeigneter Parameter für die Beurteilung, ab wann mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko zu rechnen ist. 

Die Berechnung des BMI´s hat in vielen Fällen auch ihre Grenzen, um genauere Informationen zu Ihrer Körperzusammensetzung zu erhalten, bieten wir Ihnen eine Körperanalyse mittels BIA-Messung an. Hiermit können wir auf wissenschaftlicher Basis Ihren Muskel-, Fett- und Wasseranteil Ihres Körpers messen. Diese Ergebnisse beschreiben Ihre genaue Ausgangssituation und die Beratung kann auf Sie individuell abstimmt werden. 

NEUGIERIG? Hier erfahren Sie mehr zu Messmethode und Vorgangsweise

Lebensstil-Erkrankungen / Stoffwechselerkrankungen

Unter dem Begriff Stoffwechselerkrankungen oder Zivilerkrankungen werden verschiedene Erkrankungen zusammengefasst, die mitunter durch ein „zu viel“ oder „zu falsch“ bei der Ernährung, Mangel an körperlicher Bewegung oder durch andere ungünstige Faktoren (z.B. Stress) verursacht werden können. Oftmals verlaufen sie ohne „fühlbare“ Symptome und werden häufig zufällig diagnostiziert.

Therapie erster Wahl ist dann meist der Griff zur Tablette und begleitet von diversen Nebenwirkungen – doch das muss nicht immer sein. Gerade zu Beginn ist eine Veränderung des eigenen Lebensstils – gesündere Ernährung, regelmäßige Bewegung und vor allem auch mehr Selbstfürsorge in Form von Entspannung, Reduktion von Stressfaktoren und Zeit für sich selbst – oft effektiver, zufriedenstellender und nachhaltiger, als es Medikamente je sein können.

Egal welche Form der Stoffwechselerkrankung bei Ihnen vorliegt – ob erhöhte Cholesterinwerte, eine so genannte „Fettleber“ oder Diabetes mellitus – wir unterstützen Sie dabei, mögliche Ernährungs-„Fehler“ aufzudecken, gesündere, wohltuendere Gewohnheiten zu entwickeln und somit dein Leben endlich wieder erfüllter und schöner zu gestalten.

Diabetes Mellitus (Zuckererkrankung)
Ihnen wurde vom Arzt mitgeteilt – dass Sie erhöhte Blutzuckerwerte, hohen Zucker oder Alterszucker haben? Zuckerkrank sind oder Diabetes haben? Oder bereits seit längerem Medikamente oder Insulin gegen hohe Blutzuckerwerte nehmen? Hier sind Sie bei uns genau richtig. Nun ist es höchste Zeit etwas für Ihre Gesundheit zu tun, zahlreiche alltagstaugliche Maßnahmen in Ihrem Essverhalten können ihre Prognose deutlich verbessern, Folgeerkrankungen verhindern und Medikamente reduzieren. 

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung mit erhöhten Blutzuckerspiegel. Dabei gibt es verschiedene Formen von Diabetes – Diabetes Mellitus I („juveniler Diabetes“), Diabetes Mellitus („Alterszucker“), Gestationsdiabetes („Schwangerschaftsdiabetes“) usw. Anfänglich verläuft die Zuckerkrankheit ohne spürbare Beschwerden, dennoch hinterlässt es im Körper sichtbare Schäden wie Gefäßveränderungen die beispielsweise zu Seh- und Gefühlsstörungen führen und dies unbehandelt zu Schlaganfall oder Herzinfarkt enden kann. Aufgrund dessen ist eine Anpassung der Ernährung von Anfang an eine wichtige Therapiemaßnahme die zur Verbesserung der Erkrankung führt. 

Erhöhte Blutfettwerte
Bei der Hyperlipidämie sind Blutfettwerte, wie Cholesterin und/oder Triglyceride erhöht. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben, für eine Ernährungstherapie ist es wichtig zu wissen, um welche Blutfette es sich handelt. In der Therapie ermitteln wir den möglichen Grund und legen gemeinsam Ziele fest, diese für eine Normalisierung der Blutfettwerte ausschlaggebend sind. 

Bluthochdruck
Hypertonie (Bluthochdruck) ist eine sehr häufig vorkommende Erkrankung. Ein erhöhter Blutdruck liegt bereits bei > 140/90 mmHg, in vielen Fällen kann hierbei eine gezielte medizinische Ernährungsberatung zur Verbesserung beitragen. Mit der richtigen Ernährung kann Bluthochdruck vorgebeugt und auch die medikamentöse Behandlung verzögert und dann unterstützt werden.

Hyperurikämie & Gicht
Hyperurikämie bedeutet eine Erhöhung der Harnsäurewerte im Blut. Die Normalwerte der Harnsäure liegen bei > 6,5 mg/dl bei Frauen und < 7 mg/dl bei Männern. Oberhalb dieser Grenze besteht die Gefahr, an Gicht zu erkranken. Bei langfristig erhöhten Werten, kann die Harnsäure ausfallen, Kristalle bilden und einen sehr schmerzhaften Gichtanfall auslösen. Entgegenwirken können Sie hierbei mit einer vorbeugenden Ernährungstherapie, bereits bei erhöhten Harnsäurewerten im Blut, um eine Auskristallisierung zu verhindern. 

Fettleber (Steatosis hepatis)
Eine Fettleber ist ein Gesundheitsrisiko. Viele denken gleich, dass man nur durch einen hohen Alkoholkonsum daran erkranken kann. Wichtig ist, dass es zwei unterschiedliche Arten gibt, nämlich die alkoholische Fettleber und die nichtalkoholische Fettleber (NAFL). Die nichtalkoholische Fettleber ist eine häufigsten Lebererkrankung. Ursache ist vor allem unserer moderner Lebensstil, sowie das ständige Überangebot an leeren Kalorien, dies ebenso zu Übergewicht und Adipositas führt. Notgedrungen muss unsere Stoffwechselzentrale die Leber auf ein Speicherorgan umschalten und es kommt gehäuft zu Fetteinlagerungen. Eine Fettleber gilt oft als harmlose Begleiterkrankung von Übergewicht, jedoch kann diese Lebererkrankung ernsthafte Folgen haben. Eine Fettleber ist durch eine Veränderung des Lebensstils sowie eine Anpassung der Ernährung vollständig rückbildbar. Somit kann eine Entzündung der Leber, Leberzirrhose oder Leberkrebs verhindert werden. 

Magen-Darmerkrankungen

Die Verdauungsorgane müssen vielfältige Aufgaben bewältigen. Oftmals sind Beschwerden ein Hinweis auf eine Erkrankung. Den eigenen Körper und die Aufgaben der Verdauungsorgane gut zu kennen, hilft den Magen-Darmtrakt zu entlasten und Symptome zu lindern. 

Durchfall, Verstopfung, Blähungen
Diese Verdauungsprobleme können aufgrund unterschiedlichster Ursachen enstehen. In der Ernährungsberatung werden mögliche Auslöser besprochen und ein angepasstes Ernährungskonzept zur Linderung der Probleme erstellt. 

Refluxkrankheit (Sodbrennen, saures Aufstoßen, Reflux)
Unter Reflux versteht man den Rückfluss des sauren Magensaftes in die Speiseröhre. Dieses Sodbrennen löst oft ein brennendes und schmerzhaftes Gefühl hinter dem Brustbein aus, das bis zu Hals und Rachen reichen kann. Regelmäßiges Sodbrennen sollte unbedingt behandelt werden, da durch die dauerhafte Reizung des sauren Magensaftes Entzündungen, Geschwüre oder sogar Speiseröhrenkrebs entstehen können. Verschiedene  Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können die Beschwerden verschlechtern oder verbessern. In einer ausführlichen Ernährungsberatung werden wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Gewohnheiten analysieren und ein Konzept entwickeln um die Beschwerden zu lindern.

Gastritis
Gastritis heißt übersetzt „Entzündung des Magens“, genauer betrachtet handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut. Es gibt 2 Formen zu unterscheiden – die akute oder chronische Gastritis. Die Auslöser für beide Formen sind vielfältig. In der Ernährungstherapie ist eine leicht verdauliche, magenschonende Ernährung zur Linderung der Beschwerden ausschlaggebend.

Reizdarmsyndrom
Bis zur Diagnose Reizdarm haben die Betroffenen meist einen langen Leidensweg hinter sich. Es handelt sich um eine Ausschlussdiagnose, da für die Beschwerden des Verdauungstraktes keine feststellbaren, krankhaften Organveränderungen zugrunde liegen. Dennoch sind Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlprobleme existent und mindern die Lebensqualität der Erkrankten. 

Divertikulose
Divertikel sind Ausstüplungen des Dickdarms. In vielen Fällen bleiben Betroffene oftmals ohne Beschwerden. Durch unterschiedliche Ursachen kann es jedoch manchmal zur Entzündung dieser sackförmigen Ausstülpungen kommen. Das langfristige ernährungstherapeutische Ziel ist es auf einen regelmäßigen Stuhlgang zu achten, um die Enstehung von weiteren Divertikeln und eine mögliche Entzündung zu vermeiden. 

Lebensmittelunverträglichkeiten und - allergien 

Oft werden alle Überempfindlichkeiten des Körpers in ein und denselben Topf geworfen und als „Allergien“ bezeichnet. Es gibt aber klare Unterschiede zwischen einer Nahrungsmittelallergie und einer -unverträglichkeit (bzw. -intoleranz). So ist bei Nahrungsmittelallergien beispielsweise das Abwehrsystem (Immunsystem) involviert, bei Intoleranzen jedoch passiert die Reaktion auf das Lebensmittel meistens unabhängig vom Immunsystem und es ist oft ein fehlendes Enzym oder Transporteiweiß der Übeltäter. 

Wir können Sie unterstützen mit der neuen Ernährung und angepassten Lebensmittelauswahl leichter in den Alltag zu starten. Diese Diagnosen sind oftmals mit großen Verzichten verbunden, wir helfen Ihnen Alternativen zu finden, Beschwerden zu lindern und so wieder mehr Freude am Essen zu haben. 

Laktoseintoleranz
Menschen mit einer Laktoseintoleranz können Milchzucker (Laktose) nicht richtg verdauen. Das Enzym zur Spaltung des Milchzuckers, die Laktase fehlt oder ist in einem zu geringen Ausmaß vorhanden. Deshalb kann der Milchzucker im Darm nicht mehr ausreichend aufgespalten werden und gelangt somit nicht ins Blut. Dieses führt zu unterschiedlichen Verdauungsproblemen, wie Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl, etc. 

Fruktosemalabsorption/ – intoleranz
Hierbei kommt es zu einer ungenügenden  Aufnahme von Fruchtzucker (Fructose) aus dem Darm. Die Ursache liegt bei einer Fehlfunktion eines Transporters im Darm. Dadurch werden verschiedene Beschwerden im Magen-Darm-Trakt verursacht, wie Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl, etc.

Histaminintoleranz
Histamin ist ein biogenes Amin, welches sowohl in unserem Körper als auch in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vorkommt. Der menschliche Körper ist in der Lage selbst Histamin zu produzieren und nimmt es ebenso über histaminhältige Nahrung auf. Im Falle einer Anhäufung des Histamins schützt sich der Körper durch ein Abbausystem. Bei der Histaminintoleranz funktioniert der Abbau nicht mehr ausreichend. Dieses kann zu unterschiedlichen Beschwerden und Reaktionen führen. Wie, Verdauungsprobleme, Gesichtsrötung, Niesreiz, Herzrasen, Athma, Juckreiz, Kopfschmerzen, etc. 

Zöliakie
Zöliakie ist eine chronische Erkrankung, bei der fälschlicherweise Antikörper gegen das Klebereiweiß (Gluten)  ankämpfen. Aufgrund der Abwehr werden glutenhaltige Nahrungsmittel nicht mehr vertragen und beim Verzehr die Dünndarmschleimhaut geschädigt. Somit kommt es meist zu Verdauungsproblemen und Mangelzuständen. 

 

Chronisch entzündliche Erkrankungen 

Personen mit chronischen entzündlichen Erkrankungen haben oftmals einen sehr großen Leidensdruck.  Zu den Beschwerden und Schmerzen kommen gehäuft psychische Beschwerden die den Alltag zusätzlich schwieriger gestalten. Morbus Crohn, CED, Rheuma, Arthritis und viele mehr, haben Folgen für den Bewegungsapparates oder Gastrointestinaltraktes. Mit einer gezielten Ernährungstherapie die auf Ihre Gewohnheiten angepasst ist und einer entsprechenden Lebensmittelauswahl können wir Sie unterstützen Ihre Beschwerden zu lindern. 

Erkrankungen der Niere

Die Niere übernimmt sehr viele  wichtige Funktionen in unserem Körper, sie regelt Wasserhaushalt und somit langfristig den Blutdruck, ist als Filter von Fremd- und Giftstoffen unentbehrlich, sie hält den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht und ist an der Umwandlung von Vitamin-D beteiligt. Wenn also die Funktion der Niere nachlässt hat das langfristig große Folgen für den ganzen Organismus. Mit einer gezielten Ernährungstherapie kann man das Fortschreiten des Verlustes der Nierenfunktion beeinflussen und so die Prognose der PatientInnen verbessern. 

Nierenerkrankungen haben viele verschiedene Ursachen, sie können beispielsweise auch durch andere Erkrankungen eine Folge sein, wie Diabetes Mellitus und Bluthochdruck. Eine Ernährungsberatung sollte bereits bei Erkennung einer Niereninsuffizienz und bei veränderten Nierenwerten erfolgen, um die Ernährung der Situation anzupassen und die Restfunktion der Niere zu erhalten und langfristig eine Dialyse zu vermeiden. 

Zur Dialyse kommt es wenn die eigenen Nieren die Funktionen nicht mehr ausreichend ausführen können. Auch in diesem Krankheitsstadium ist eine Ernährungstherapie unentbehrlich, um den Erfolg der Dialyse-Therapie zu unterstützen.  Eine Nierenersatztherapie bedeutet für den Körper eine große Belastung, es können Symptome wie Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Ödeme, Erbrechen und Übelkeit auftreten. 

Nur mit einer gezielten Ernährungsweise kann das Fortschreiten einer Nierenerkrankung verhindert oder verzögert werden, wir können Sie dabei unterstützen. 

Nierensteinen
Bei den Nierensteinen gibt es unterschiedliche Arten, je nach Steinart sollte auf eine angepasste Ernährung geachtet werden. Damit ein Wiederauftreten dieser zu verhindern oder zu verzögern. 

 

Herz- Kreislauferkrankungen

Fehlernährung und Bewegungsmangel sind Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wenn die Arterien verkalken, sind Durchblutungsstörungen in Herz, Beinen oder Gehirn die Folge und können zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. 

Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung zur Vorbeugung, aber auch Leben mit dieser Erkrankung ein wichtiger Therapiebestandteil. 

Sie haben es in der Hand. Ein gesundes Leben ist die beste Voraussetzung für ein gesundes Herz. Sie müssen sich jedoch nicht kasteien oder ständig Verzicht üben. Die einfachste Art und Weise, das Herz gesund zu halten ist es, den häufigsten Risikofaktoren, die eine Herzerkrankung begünstigen keine Chance zu geben. Bluthochdruck, Erhöhte Blutfette, Übergewicht, Rauchen, Zuckerkrankheit und Bewegungsmangel sind Risikofaktoren die Sie selbst beeinflussen können. 

In einer Ernährungsberatung analysieren wir gemeinsam  mit Ihnen Ihr Ernährungsverhalten. Mit alltagstauglichen Tipps möchten wir es Ihnen einfacher machen alte Gewohnheiten abzulegen und eine ausgewogenere Wahl zu integrieren.

 

Krebserkrankungen

Bei jeder Art von Tumorerkrankungen ist eine begleitende Ernährungstherapie ab der Diagnosestellung äußerst wichtig und unbedingt anzuraten! 

Im Internet und durch Propaganda gibt es viele Mythen und Diäten die zur Heilung des Krebes beitragen sollen. Es ist vor allem so dass PatientInnen sehr häufig unter Gewichtsverlust und Mangelernährung, noch vor der Diagnosestellung leiden. Dieses sollte mit der passenden Ernährungstherapie entgegen gewirkt werden. Die vorhin erwähnten Krebsdiäten leiten oftmals zusätzlich in diese Richtung und sollten deshalb mit sehr großer Vorsicht betrachtet werden. Durch eine gezielte Ernährungstherapie können unterschiedliche tumor- und therapiebedingte Nebenwirkungen vermindert werden. Das Wohlbefinden der PatientInnen kann somit gestärkt werden und und die Lebensqualität erhalten bzw. erhöht werden. 

 

Untergewicht, Fehl- und Mangelernährung

Untergewicht, Fehl- und Mangelernährung kann aufgrund unterschiedlichster Ursachen enstehen. Betroffene sind meist ältere und kranke Menschen, die nur mehr wenig Nahrung zu sich nehmen können oder der Körper es nicht mehr vollständig verwerten kann. Aber auch Menschen in besonderen Lebensumständen können oftmals davon betroffen sein. Eine gezielte Ernährungstherapie ist unumgänglich um die Lebensqualität  zu erhalten und eine Beeinträchtigung im Alltagsleben zu verhindern. Bereits bei den ersten Anzeichen, wie ungewollter Gewichtsverlust, allgemeine Schwäche, etc. sollte eine Ernährungstherapie in Anspruch genommen werden. 

Osteoporose

Osteoporose ist eine der häufigsten Skeletterkrankungen, bei der durch die Abnahme von Knochendichte eine erhöhte Knochenbrüchigkeit entsteht. Durch die richtige Ernährung kann zum Einen der Knochenaufbau im Kindes- und Jugendalter optimal unterstützt werden, zum Anderen kann ein Knochenabbau vermindert werden. Das Auftreten dieser Erkrankung kann durch Ernährung nicht verhindert werden, aber das Ausmaß des Abbaus kann beeinflusst werden. Mit den Ernährungsempfehlungen unserseits können Sie langfristig etwas für Ihre Knochenfestigkeit erreichen und langfristig den Fortschritt der Erkrankung entgegenwirken.